Falschgelderkennung

Tipps zur Falschgelderkennung

  1. Schauen Sie sich Ihr Geld genau an! Achten Sie dabei nicht nur auf den Gesamteindruck, sondern konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale, die Sie sich vorher eingeprägt haben.
  2. Verlassen Sie sich bei der Prüfung nicht allein auf ein Sicherheitsmerkmal.
  3. Gehen Sie nach dem Prinzip "Sehen-Kippen-Fühlen" die Ihnen bekannten Sicherheitsmerkmale der Reihe nach durch und ziehen Sie, falls vorhanden, ein Banknotenprüfgerät in die Überprüfung mit ein.
  4. Besorgen Sie sich eine Vergleichsnote.
  5. Bestehen weiterhin Zweifel, lassen Sie die Note(n) und/oder Münze(n) bei Ihrer Hausbank oder einer der Filialen der Deutschen Bundesbank (nur Euro) überprüfen.

Echtheitsprüfung

1. Fühlen
Fühlen Sie die erhabene Oberfläche - besondere Drucktechniken verleihen den Banknoten ihre einzigartige Struktur. Die Abkürzung der Europäischen Zentralbank, die Wertzahlen und die Abbildungen der Fenster bzw. Tore heben sich von der Oberfläche ab. Bitte beachten Sie, dass durch Alter und Abnutzung einige dieser Eigenschaften teilweise verloren gehen können.
2. Sehen
Sehen Sie die Banknote im Gegenlicht an: Das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und das Durchsichtsregister werden sichtbar. Alle drei Merkmale sind sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite echter Banknoten zu erkennen.
3. Kippen
Kippen Sie die Banknote: Also Hologramm erscheint auf der Vorderseite der Banknoten das Euro-Symbol und die Wertbezeichnung im Folienstreifen (bei den niedrigen Stückelungen) bzw. das Architekturmotiv und die Wertbezeichnung im Folienelement (bei den hohen Stückelungen). Auf der Rückseite wird beim Kippen der Banknote der Glanzeffekt des aufgebrachten Iriodinstreifens sichtbar (bei den niedrigen Stückelungen) bzw. die optisch variable Farbe (bei den hohen Stückelungen).
4. Prüfen
Prüfen Sie alle Sicherheitsmerkmale, um sich von der Echtheit der Banknote zu überzeugen.

Was tun, wenn Sie Geld als falsch erkannt haben?

Grundsätzlich gilt: Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld erhalten, bitte sofort die Polizei.
Bei der Weiter- oder Rückgabe von Falschgeld können Sie sich genau wie bei der Herstellung von Falschgeld strafbar machen. Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz!
Die Deutsche Bundesbank, Kreditinstitute und Finanzdienstleitungsinstitute sind gemäß §36 Bundesbankgesetz zur Anhaltung von falschem bzw. falsch verdächtigem Geld verpflichtet. Falsches Geld ist dabei an die Polizei, falsch verdächtiges Geld an die Deutsche Bundesbank zu übergeben. Verstöße gegen die Anhalte- bzw. Meldepflicht können mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Links mit weiteren Informationen der Deutschen Bundesbank:
Falschgeldleitfaden Banknoten Faltblatt Fühlen - Sehen - Kippen